Schlafstörung Baby und Kind

Schlafstörung Baby und Kind – Hilfe, mein Baby schläft nicht

Dein Kind schläft nicht oder dein Baby weint beim Einschlafen? Und kaum ist dein Baby eingeschlafen, wird es nach 2 Stunden wieder wach und das ganze beginnt wieder von vorne? Da macht man sich als Eltern schon mal Gedanken oder auch Sorgen, ob das so „normal“ ist oder das Baby Schlafprobleme hat.

Insbesondere Babys und Kinder brauchen einen ruhigen Schlaf, da sich hier Körper und Geist erholt. Die Erlebnisse während des Tages werden vom Gehirn verarbeitet. Dazu werden in der Nacht mehr Wachstumshormone ausgeschüttet – was für die kindliche Entwicklung besonders wichtig ist. Daher sollten wir Eltern darauf achten, dass unsere Kleinen ausreichend und ruhig schlafen.

 

Was sind Schlafstörungen?

Mit Schlafstörungen können sowohl Einschlaf- als auch Durchschlafstörungen gemeint sein.

Schlafen Kleinkinder sehr schlecht ein, kann eine Einschlafstörung vorliegen. Diese kann insbesondere dann vorliegen, wenn Kleinkinder trotz regelmäßiger Schlafrituale und Schlafzeiten nur schwer in den Schlaf kommen.

Bei Durchschlafstörungen wachen Kinder nachts häufig auf und haben auch öfters Albträume.

 

Nachtschreck

Der sogenannte Nachtschreck ist auch ein Fall von Schlafstörung, der häufig im Kleinkindalter vorkommt.

Hier fängt das Kind plötzlich an zu Schreien oder macht sich lauthals bemerkbar – ohne richtig aufzuwachen. Am nächsten Tag wissen die Kinder auch nicht, was passiert ist.

Gründe für den Nachtschreck können emotionaler Stress, Schlafmangel oder fieberhafte Erkrankungen sein.

 

Schlafprobleme bei Säuglingen

Hier ist das Alter entscheidend. Unruhige Phasen – tagsüber als auch in der Nacht – gibt es in den ernsten Lebenswochen sehr häufig. Leidet das Baby direkt an einer Schlafstörung?

Dass dein Baby weint oder immer wieder aufwacht, kann viele Gründe haben: Es hat Hunger; es braucht seine Mama oder generell Körperkontakt; es wird von Bauchschmerzen gequält und so weiter… Leider sind die Ursachen nicht immer so leicht zu erkennen. Sollte dein Baby aber ohne Unterbrechung schreien und sich nur schwer beruhigen lassen, dann solltest du einen Kinderarzt aufsuchen.

In den ersten sechs Lebensmonaten kann also noch nicht von einer Schlafstörung gesprochen werden. Hier muss der Schlaf-Wach-Rhythmus des Babys zunächst ausgebildet.

Erst ab ungefähr 6 Lebensmonaten stellt sich ein Schlaf-Wach-Rhythmus ein. Doch auch weiterhin können bestimmte Entwicklungsphasen deinem Baby Schlafprobleme bereiten – diese sind jedoch oft nur vorübergehend.

Dein Baby hat aber, genauso wie wir Erwachsene, leichte Schlafphasen und Tiefschlafphasen. Diese wiederholen sich immer wieder. Befindet sich dein Baby in einer leichten Schlafphase, kann es sehr leicht wieder wach werden. Schaue dir hierzu den hilfreichen Artikel „Schlafrhythmus Baby“ an – mit diesem Wissen kannst du besser auf dein Baby eingehen und seinen Schlaf verbessern.

 

Schlafstörungen im Kleinkind und Kindesalter

Dein Kind schläft nicht? Kinder im Kleinkindalter können an Schlafstörungen leiden. Gründe hierfür sind sehr unterschiedlich. Kleinkinder leiden aber meistens an vorübergehenden Schlafstörungen. Diese können immer wieder auftreten und legen sich im Laufe der Jahre. Hier braucht man sich in der Regel keine Sorgen zu machen.

Vorübergehende Schlafstörungen können immer mal wieder kommen, insbesondere wenn das Kind zahnt oder Probleme mit der Verdauung hat.

 

Häufige Auslöser von Schlafstörungen

Häufige Ursachen für Schlafstörungen bei Kleinkindern sind:

  • unregelmäßige Schlafenszeiten
  • unregelmäßiger Tagesablauf
  • aufregende Ereignisse am Tag
  • Ortswechsel
  • veränderte Essgewohnheiten

Schlafstörungen haben oft ihren Ursprung darin, dass der Tagesrhythmus des Kindes aufgrund von äußeren Einflussfaktoren gestört wird. Deuten wir Eltern zum Beispiel die Müdigkeitssignale unserer Kleinen falsch, kann das zu Schlafproblemen führen.

Macht dein Kind einen Wachstumsschub und bekommt davon vermehrt Hunger, kann es auch zu Schlafproblemen führen.

Aber auch Zahnen, Schmerzen, Krankheiten oder Fieber beeinflussen den Schlaf negativ.

 

Psychische Probleme

Die Stimmung innerhalb der Familie kann sich auf Kleinkinder abfärben und diese psychisch belasten. Dies kann dann wiederrum zu Störungen des Schlafs führen.

 

Wie kann ich meinem Kind bei Schlafstörungen helfen?

Gerade Schlafstörungen im Kleinkind- oder Kindesaltern regeln sich meistens mit der Zeit von selbst.

Störungen, die das Schlaf-Wach-Rhythmus im Gehirn bedingen sind altersbedingt und verringern sich mit der Reifung des Gehirns.

Kinder entwickeln sich ständig weiter, lernen viele neue Dinge und damit auch Situationen selber zu bestimmen. Genau diese Selbstbestimmung als auch Freiheit ist im Schlaf aber nicht gegeben. Deshalb haben manche Kinder Angst ins Bett zu gehen oder bieten Widerstand, indem sie auf einmal ganz arg Durst haben und so weiter.

Hier gilt es, dem Kind seine Ängste zu nehmen und sein Selbstvertrauen aufzubauen. Das gelingt zum Beispiel mit einem Kuscheltier, das auf das Kind aufpasst, solange es schläft.

 

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Du kannst deinem Kind auch helfen, wenn du die Einschlafsituation generell veränderst. Das ist natürlich leichter gesagt als getan – aber genau das hilft.

Diese Veränderungen können helfen:

  • Abendritual einführen – z.B. kuscheln, Schlaflieder, Kuscheltier
  • ruhige Aktivitäten am späten Nachmittag bzw. abends
  • regelmäßiger Tagesablauf
  • Müdigkeit des Kindes erkennen und richtig deuten

In einem weiteren Artikel von mir zeige ich dir, wie du genau das umsetzen kannst – 6 effektive Einschlaftipps.

 

Tipps im Säuglingsalter

Müdigkeit erkennen und handeln

Solltest du merken, dass dein Baby müde wird – indem es zum Beispiel gähnt, sich die Augen reibt, die Atmung ruhiger und gleichmäßiger wird oder der Bewegungsdrang nachlässt – so leg dein Baby direkt zum Schlafen. So gibst du deinem Kind die Möglichkeit leichter und von Anfang an seinen eigenen Rhythmus zu finden. Dann stehen die Chancen für einen erholsamen und ruhigen Schlaf gut. Wird dein Kind jedoch müde und in dieser Phase gestört – z.B. durch einen Besuch oder lauter Musik – so überwindet es diese Phase der Müdigkeit. Für kurze Zeit wird dein Baby wieder aktiv, da ihm aber der Schlaf fehlt, fängt das Nörgeln an. Das Problem ist jetzt, dass dich dein Kind wieder in einer wachen Phase befindet und hier fällt es ihm extrem schwer wieder zur Ruhe zu kommen oder gar einzuschlafen.

 

Pucken – mehr Ruhe für unruhige Babys

Dein Baby weint beim Einschlafen oder dein Baby schläft nicht? Pucken ist eine äußerst beliebte und empfehlenswerte Einschlafhilfe für unruhige Babys. Durch das Pucken wird deinem Baby Sicherheit und Geborgenheit vermittelt – genauso wie in Mama’s Bauch. So lassen sich viele Babys schnell beruhigen und kommen sanft in den Schlaf – und können auch generell besser schlafen.

 

 

Was ist, wenn all das nicht hilft? Muss ich mein Kind behandeln lassen?

Bei Kleinkindern und Kindern müssen Schlafstörungen nicht immer behandelt werden. Diese treten häufiger auf, gehen aber von alleine auch wieder weg.

Zu Medikamenten wird bei Schlafstörungen bei Kleinkindern und Kindern grundsätzlich nur in seltenen und schweren Fällen gegriffen – und natürlich nur in Absprache mit dem Kinderarzt.

Leidet dein Kind spürbar an seinen Schlafproblemen und du merkst, dass es sich negativ auf seine Gesundheit und Entwicklung auslegt oder aber belasten die Schlafprobleme deines Kindes deine Familie stark, solltest du handeln. Sprich am besten mit dem Kinderarzt. Erkläre ihm deine Situation und er kann die nächsten Schritte einleiten.

Bei psychischen Ursachen werden häufig Familien- oder Kinderpsychologen mit ins Boot genommen.

Und ganz wichtig ist, bitte schäme dich nicht dafür. Das wichtigste ist, dass deinem Kind geholfen wird.

 

Hat dein Baby generell Probleme beim Ein- oder Durchschlafen, empfehle ich dir meine Artikel „Endlich Schlaf für Ihr Baby Erfahrungen“ oder dir die Bestseller Schlaf-Ratgeber anzuschauen. Mit sinnvollem Schlafzubehör kannst du eine gute Schlafatmosphäre schaffen, die sich positiv auf den Schlaf deines Babys auswirken kann.

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